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22.03.2013 23:01 Alter: 9 Jahr(e)

Abstimmung mit den Touristikakteuren


Vermerk

Kulturpfad Schwalm

Besprechung vom 22.03.2013

Ort:

Geschäftstelle Arbeit und Bildung e.V. Treysa,

Steingasse 36, 34613 Schwalmstadt-Treysa

TeilnehmerInnen:

Frau Reitz (Arbeit und Bildung e.V. Treysa),

Frau Englisch (Rotkäppchenland e.V.),

Frau Heinmüller (Schwalmtouristik e.V.) und

Jörg Haafke (Förderverein Kulturlandschaft Schwalm e.V. und Planungsbüro NEULANDplanundrat)

 

Jörg Haafke bedankte sich bei Frau Reitz für die Bereitstellung der Räumlichkeiten für das vom Förderverein Kulturlandschaft einberufene Treffen, entschuldigte Frau Pauly (Verein Regionalentwicklung Schwalm-Aue e.V.) , die wegen eines anderen Termines nicht teilnehmen konnte und erläuterte zunächst den Hintergrund und in Grundzügen den Entwicklungsgang des Projektes Kulturpfad Schwalm sowie den formalen Stand der aus Mitteln der Regionalförderung anteilig finanzierten vorbereitenden Studie. Weiterhin stellte er dar, dass Arbeit und Bildung e.V. dafür ausersehen sei, die bauliche Umsetzung des Projektes wahrzunehmen. Dazu seien in der Vergangenheit schwierige Abstimmungen bezüglich der Vereinbarkeit der unterschiedlichen Fördertöpfe vorgenommen worden, zuletzt habe er allerdings keine Kenntnis, wie nun die betreffenden Ergebnisse seien. Zu dieser Thematik müssten nach seiner Einschätzung nochmals spezielle Besprechungen unter Beteiligung des Regionalvereins Schwalm-Aue e.V. sowie des Landkreises erfolgen. Dessen ungeachtet kann aufgrund der gegenwärtigen Situation der Regionalförderung davon ausgegangen werden, dass eine frühestmögliche Umsetzung erst 2014 möglich sein dürfte.

Frau Reitz stellte an dieser Stelle die Aufgaben, Ziele und Möglichkeiten von Arbeit und Bildung e.V. vor. Es bestand Einigkeit, dass die Umsetzung des Projektes Kulturpfad eine sinnstiftende Beschäftigung darstellt und insbesondere auch die spätere Betreuung und Pflege der Einrichtungen des Kulturpfades sowie auch einzelner Objekte (z.B. Hügelgräber Wiera) einen zusätzlichen Nutzen schaffen würde.

Frau Englisch erläuterte daraufhin die Ziele und Aktivitäten des Vereins Rotkäppchenland e.V. und Frau Heinmüller ergänzte dementsprechend jene der Schwalmtouristik e.V.. Dabei wies sie darauf hin, dass die Stelle der im Mai ausscheidenden Leiterin der Geschäftsstelle noch nicht wieder besetzt sei und grundsätzlich die Finanzierung der Aufgaben problematisch sei. In jedem Fall werde jedoch die Geschäftstelle bis Ende 2013 aufrechterhalten.

Nach der gegenseitigen Information über die Ziele, Aufgaben und Möglichkeiten stellte Jörg Haafke die Idee des Kulturpfades Schwalm und die aus der Aufnahme in das Konzept Themenpfade der LEADER-Region Schwalm-Aue resultierenden Anforderungen an die derzeit in Bearbeitung befindliche vorbereitende Studie vor. Er erläuterte dann die Idee für das Erscheinungsbild baulicher Elemente (Wegemarkierungen, Beschilderung) und das aus den Überlegungen zu Ziel und Anforderungen entwickelte Logo. Entsprechend dem wesentlichen Ziel des Projektes, neben einer informativen Begleitung über bestimmte Wegestrecken der Region, einen Wissenspool aufzubauen sei die Entwicklung einer entsprechend nutzbaren und teilweise interaktiv weiterzuentwickelnden Internet-Plattform ein besonderes Augenmerk gewidmet worden und die betreffende "Seite" inzwischen grundsätzlich fertiggestellt. Die Darstellung der vorgeschlagenen Wegestrecken und der kulturlandschaftlich relevanten Objekte erfolge auf der Basis des kostenfreien Angebotes von Google maps und würde daher ohne weiteren Projektaufwand ständig aktualisiert. Nunmehr müßten noch die auserwählten Pilot-Wegestecken im Hinblick auf die vorgesehenen Angaben zur Qualität und Eignung der einzelnen Wegeabschnitte und bezüglich der Festlegung von Standorten für Wegemarkierungen, Richtungs- sowie Info-Beschilderung abgegangen und die betreffenden Angaben ergänzt bzw. als Grundlage für die anschließende bauliche Umsetzung standortrichtig in entsprechenden Planunterlagen verortet werden. Dabei seien weiterhin auch ggf. notwendige Recherchen zu den Eigentumsverhältnissen erforderlich.

Frau Englisch erklärte, dass es auf jeden Fall möglich sei, auf der Rotkäppchenseite einen Link zur Kulturpfad-Seite aufzunehmen. Die Rotkäppchenseite weise ebenfalls eine interaktive Kartendarstellung, allerdings auf Basis der Alpstein-Karte auf. Auf jene Grundlage könne der Kulturpfad ggf. übertragen werden. Jörg Haafke sagte zu, zu prüfen, ob ggf. auch die Kulturpfad-Präsenz auf Grundlage der Alpstein-Karte möglich wäre.

Frau Heinmüller wies eindringlich darauf hin, dass die Internet-Präsenz unbedingt nicht ohne tatsächlich bestehende Einrichtungen freigeschaltet werden sollte, weil sonst potentielle Nutzer des Angebotes enttäuscht werden könnten und in der Folge ein Imageschaden zu befürchten sei, bevor das Projekt überhaupt begonnen hätte. Zur Wegemarkierung ergänzte Frau Heinmüller, dass im Bereich Hugennotten- und Elisabeth-Pfad auch Aufkleber Verwendung fänden.

Im Zusammenhang mit der Diskussion um den voraussichtlichen Zeitpunkt einer Verfügbarkeit des Angebotes vor Ort bot Frau Englisch an, ggf. einen Infostand o.ä. zum Projekt im Zuge des Radspaß im Rotkäppchenland (Termin 26.05.) mitzubewerben. Da ein Teil der betreffenden Veranstaltungen im Bereich des Schlosses Loshausen stattfinden wird und der dort in der direkten Nachbarschaft gelegene Standort des Loshäuser Storches (Neststandort) "die Mitte" des Kulturpfades Schwalm werden /sein soll, schlug Jörg Haafke vor, eben diesen Standort des Kulturpfades zu eröffnen und erstmals öffentlich auf das geplante Projekt aufmerksam zu machen. Die Beschränkung "auf die Mitte" böte den Vorteil, dass noch keine Teilstrecke vollständig ausgeschildert werden müsse. Frau Reitz bot an, auch ohne entsprechend abgesicherte Förderung , dazu bereits die vorgesehenen Ausstattungsutensilien bei Arbeit und Bildung e.V. zu fertigen und legte Jörg Haafke nah, möglichst frühzeitig die entsprechenden Angaben zur Ausführung der Utensilien bereitzustellen.

Abschließend wies Jörg Haafke darauf hin, dass einer der nächsten Schritte des Projektes auch die Projektvorstellung bei den Gastronomen sei.

 

f.d.R.     Jörg Haafke, 24.03.2013


Über uns

Die Kulturpfade der Schwalm-Aue wurden im Rahmen der LEADER-Förderung als Beitrag zur Regionalentwicklung in Regie des Vereins "Regionalentwicklung Schwalm-Aue" konzipiert.

Die LEADER-Region Schwalm-Aue erstreckt sich über die Verwaltungsgebiete der Städte Borken und Schwalmstadt sowie der Gemeinden Wabern, Neuental, Willingshausen und Schrecksbach. Die Geschäftsstelle der LEADER-Region hat ihren Sitz in

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